Das Baby weinte drei Tage lang ununterbrochen und schlief kaum. Die Ärzte bestanden darauf, dass es sich nur um Dreimonatskoliken handelte, und verschrieben Medikamente, doch das Weinen hörte nicht auf. Alles änderte sich, als der Vater zufällig ein seltsames Detail am Bein des Babys bemerkte. Nun warnt er andere Eltern, aufmerksamer zu sein und solche Belanglosigkeiten nicht zu ignorieren.
Das Ehepaar, Lukas und Julia, war schon immer sehr gewissenhaft gewesen und hatte alles im Voraus geplant. Als sie erfuhren, dass sie Nachwuchs erwarteten, begannen sie sofort mit den Vorbereitungen. Sie lasen Fachbücher, besuchten Vorbereitungskurse und kauften strikt nach Listen ein. In ihrer Wohnung in München sicherten sie alle Steckdosen, klebten Ecken ab und entfernten alle unnötigen Gegenstände. Sie glaubten, das Kind auf diese Weise vor jeglichen Problemen schützen zu können.
Der kleine Maximilian kam sehr ruhig zur Welt. Er schlief gut, weinte selten und beruhigte sich schnell. Die ersten Monate vergingen ohne besondere Schwierigkeiten. Die Eltern gewöhnten sich an den neuen Rhythmus und glaubten allmählich, sie hätten einfach nur Glück. Doch in einer Nacht änderte sich alles. Zuerst fing das Baby an, leise zu quengeln. Nach ein paar Stunden wurde das Weinen lauter, und bis zum Einbruch der Nacht war es zu einem ununterbrochenen Schreien geworden. Er ließ sich weder auf dem Arm noch in seinem Gitterbettchen beruhigen. Sein Körper war angespannt, sein Gesicht gerötet und sein Atem ging schwer. Der Vater trug das Kind im Zimmer umher und versuchte, es zu wiegen. Die Mutter probierte alles aus, was ihr einfiel. Das Kind war satt, die Windel frisch gewechselt und er war warm eingepackt. In der Wohnung war es gemütlich warm, aber das Weinen hörte nicht auf.



















































