Opa nahm das Mikrofon noch einmal: „Meine Enkelin ist der Grund, warum ich noch hier bin. Nach dem Schlaganfall war sie jeden Morgen da. Sie ist der tapferste Mensch, den ich kenne. Ich habe wochenlang heimlich im Wohnzimmer geübt, um dieses Versprechen einzulösen: der feschste Begleiter auf ihrem Ball zu sein.“
Amelie weinte jetzt offen. Sie nahm sogar die Griffe von Opas Rollstuhl und schob ihn sanft zurück zu mir. Der DJ spielte „What a Wonderful World“. Ich nahm Opas Hand und wir tanzten so, wie wir es in der Küche geübt hatten. Ich passte meine Schritte dem Rhythmus der Räder an.
Als wir später unter dem Sternenhimmel zum Auto gingen, drückte Opa meine Hand. „Hab ich dir doch gesagt, Schatz! Der feschste Begleiter.“ Ich lachte. „Und der beste, den ich mir je hätte wünschen können.“
Opa hat mich in jener Nacht vor 17 Jahren nicht nur aus dem Feuer getragen. Er hat mich den ganzen Weg bis hierher getragen.



















































