Ich wohne jetzt in Margarets Haus. Es riecht nach Zeder und Büchern. Es gibt ein Gewächshaus voller Rosen, das ihr Mann für sie gebaut hat.
Ich habe das Geld nicht angerührt.
Aber ich backe in ihrer Küche.
Ich bringe immer noch Kuchen – ins Hospiz, ins Obdachlosenheim, ins Krankenhaus.
Nun hinterlasse ich eine Nachricht:
„Mit Liebe gebacken. Von jemandem, der schon einmal da war, wo du bist.“
Der Kuchen eines Fremden hat mein Leben verändert.
Aber es war ihre Freundlichkeit – nicht das Haus oder das Geld –, die mir etwas gab, das ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte.
Frieden.
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